Künstlerischer Werdegang



Luisa Schatzmann lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Köln und im Salzburger Land. Sie wurde 1933 in Madrid geboren und kam in den 1950er Jahren nach Köln. 1978 wurde sie an den Kölner Werkschulen in die Klasse von Professor Karl Marx aufgenommen. 1983, kurz vor Beendigung ihrer künstlerischen Ausbildung, verlegte sie ihren Arbeitsraum in ein Gemeinschaftsatelier in der Alten Wahlgasse, wo sie siebzehn Jahre blieb, bevor sie endlich 2000 ihr jetziges Studio Unter Krahnenbäumen bezog.
Seit den 1970er Jahren unternimmt sie zahlreiche Studienreisen in nahezu alle Kontinente. In ihrem Werk finden sich etliche Arbeiten, die auf diesen Fahrten, oder zumindest unter dem Eindruck derselben, entstanden sind: Ägypten, Gouadaloupe, Lanzarote, Mexiko Erinnern, um nur einige zu nennen.

Ab den 1990er Jahren hatte Luisa Schatzmann diverse Ausstellungen im In- und Ausland.
Siehe  Ausstellungsliste.

Sie ist außerdem in diversen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. der Central Krankenversichung AG, Köln, Herzzentrum Uniklinik Köln, Kustodie der Universität Leipzig,  Sammlung Helmut Klinker, Bochum, Siemens Stiftung, München, Stadtsparkasse Köln-Bonn, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen, Stadt Köln, Städtisches Museum Kaliningrad, Suermondt Ludwig Museum, Aachen.

"Luisa Schatzmann gehört, 1933 in Madrid geboren, einer Generation an, die von der abstrakten Malerei der Nachkriegszeit geprägt wurde, sowohl die informelle als auch die konstruktiv-geometrisierende Tendenz kannte und sich zwischen den Optionen figurativer und nicht-figurativer Malerei bzw. subjektbezogener oder objektivierter Vorgehensweise entscheiden konnte. Wenige ihrer Werke, wie z. B. die Metamorphosen und auch Werke mit magischen Zeichen aus alten Kulturen (vor allem ägyptischer Prägung) oder die Serie Alhambra oszillieren zwischen Abstraktion und Figuralem. Die meisten Arbeiten der Wahlkölnerin Luisa Schatzmann sind jedoch abstrakter Natur, ohne Titel versehen und bewegen sich assoziationsträchtig vorrangig um die Themen Kosmos und Landschaft. Sie sind Erzeugnisse der Beschäftigung mit existentiellen Fragen von Zeit und Raum, mit Einbindung des Menschen und der Natur in dieses Zeit-Raum-Phänomen."

aus Flächenverwerfungen (2011), Dr. Marta Cencillo Ramirez
 

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