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Luisa Schatzmann

Der Weg des Pinsels

Ausstellungsdauer
20. März bis 15. Mai 2020
Vernissage
19. März 2020, 17.30 Uhr

Industrie- und Handelskammer zu Köln
Unter Sachsenhausen 10 - 26
50667 Köln

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr



Im Fokus der Ausstellung Der Weg des Pinsels stehen Luisa Schatzmanns neuste Arbeiten. Diese freien, abstrakten und aus dem Handgelenk entstandenen Malereien werden ergänzt durch Gemälde und Zeichnungen aus den 1980er und -90er Jahren, sowie aktuelle Collagen. Diese entstehen unter Verwendung signifikanter Fragmente aus Zeichnungen, die, wenn sie abends fernsieht, fast automatisch entstehen.
In Schatzmanns über vierzigjährigem Schaffen finden sich sowohl gestische als auch konstruktiv-geometrisierende, figurative und abstrakte Tendenzen. Sie ist Eklektikerin in bester Hinsicht: Eine Künstlerin, die vor dem Hintergrund ihrer zahlreichen Erfahrungen während eines innerlich wie äußerlich bewegten Lebens, Sinn und Verstand offengehalten, Eindrücke in sich aufgenommen und die Kunst anderer Kulturen und Epochen in ihre Arbeit eingelassen hat, um sie in etwas Individuelles zu wandeln. In ihrem Werk offenbart sich die Funktion des Symbolischen (des Symbol-Handelns, -Fühlens und –Denkens), die ein Verhältnis zu einem wohlstrukturierten Ganzen (kosmos) ermöglicht. Ansonsten Unsichtbares wird in die Sichtbarkeit überführt.
 


neuester Katalog
Mehr als vom Tage übrig blieb (2016)






Im zeichnerischen Werk Luisa Schatzmanns sind es mehr als nur Tagesreste im Freud´
schen Sinne, die ihren Niederschlag auf dem Papier  finden – zwar vieles, was vom Tage
übrigblieb, aber mehr als das: Eine Manifestation der Linie als Mittel intimer Narration,
behutsamer, räumlicher Referenz und als freie, abstrakte Geste. Die Zartheit ihrer
Zeichnungen dürfte jene überraschen, die sie als temperamentvolle Malerin kennen.
Und doch: Die feinen, leichthändig gesetzten Zeichnungen weisen durchaus Analogien
zum Gestus der sich oft nur indirekt ergebenden Linienzusammenhänge in ihren groß-
formatigen, Leinwandarbeiten auf. Mehr als vom Tage übrig blieb zeigt eine konzentrierte
Auswahl niemals oder selten gezeigter Serien und Zeichnungen aus nahezu 60 Jahren,
darunter zahlreiche Arbeiten der letzten fünf Jahre.



Mit einem Text von Birgit Laskowski
deutsch
100 S., 66 farb. Abb.,
20,5 x 27 cm
Hardcover mit Leinen Bezug und Prägung
25 €
ISBN 978-3-942680-27-1



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